Veranstaltungen

Mathe-Camp

Mathe-Camp 2011  Landrat Ralf Niermann, Martin Wachter, Burghard Lehmann, Claudia Blum, Jürgen Rodenberg, Kerstin Burmann, Schüler aus dem sechsten Jahrgang der Hauptschule Todtenhausen mit dem Soma-Würfel.

Mathe kann auch Spaß machen
Die besten Hauptschüler aus dem Kreis trafen sich im Camp

Minden (mt/sk). Mathe kann auch Spaß machen, da sind sich die Teilnehmer des Mathe-Camps im Kreis Minden-Lübbecke zu einhundert Prozent sicher.

Die besten Hauptschüler der Klasse Sechs aus dem Kreis Minden-Lübbecke haben in einem zweitägigen Mathe-Camp im Besselschen Hof in Petershagen mit Lehrern die Alltagstauglichkeit der Mathematik erforscht. Dass die Welt der Mathematik bedeutend mehr ist als ein reines Werk aus Ziffern und Zahlen war den Schülern der sechsten Klassen schon vor dem Camp klar. "Man muss schon zu den besten Matheschülern der Schule gehören, um sich für das Camp zu qualifizieren" sagt Schulrätin Claudia Blum, die auch für die Leitung des Camps zuständig war.
Teilgenommen haben alle Hauptschulen im Kreis Minden-Lübbecke. Initiator für das Camp ist die Bezirksregierung in Detmold.
Nach dem großen Erfolg des ersten Mathe-Camps im November 2009 für Hauptschüler aus dem Kreis Höxter hat die Bezirksregierung jetzt das Camp erstmalig im Mühlenkreis angeboten. "An den Gesichtern der Teilnehmer kann man sehen, dass das Mathe-Camp ein voller Erfolg war", erklärte Landrat Dr. Ralf Niermann. "Eine Weiterführung der Idee im Mühlenkreis ist wünschenswert und zeigt, dass der gezielte Umgang mit Kulturtechniken auch außerhalb vom Schulalltag eine Bereicherung für jeden Schüler ist."

Zaubertricks entschlüsselt
Aufgeteilt in fünf Kleingruppen wurden geometrische Phänomene entdeckt, Zaubertricks entschlüsselt und mathematische Gesetzmäßigkeiten im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße gebracht. So hat eine Gruppe basierend auf den Berechnungsmustern eines Kreises zwei Roboterfahrzeuge programmiert, und eine andere errechnete bei der Präsentation das Alter eines Menschen anhand der Schuhgröße. Verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung im Kreis Minden-Lübbecke war Kerstin Burmann, Lehrerin an der Hauptschule Lübbecke. Finanziell unterstützt wurde das Camp durch die Familie-Osthushenrich-Stiftung aus Gütersloh.

 

Eindrücke vom Mathe-Camp 2011

 

12. Adventsmarkt an unserer Schule

Erstmals Weihnachtsmarkt an der Ganztagshauptschule Todtenhausen

Der Gewerbeverein Todtenhausen/Kutenhausen lud in diesem Jahr am 28. November 2010, dem 1. Advent, zum 12. Adventsmarkt an der Ganztagshauptschule Todtenhausen (GHS) ein.
Der Adventsmarkt begann um 12 Uhr. Auf dem Außengelände bestand erneut die Möglichkeit, viele Leckereien, wie Reibekuchen, Bratwurst, Pizza, Tomatensuppe sowie Waffeln und Glühwein zu genießen. Die Eltern der Hauptschüler boten zusätzlich noch Pommes Frites an. Die Cafeteria war in der neuen Mensa der GHS untergebracht. Hierfür backten die Eltern und Gewerbevereinsmitglieder selbst, und über 100 Torten warteten auf die Genießer.
In den festlich geschmückten einheitlichen Hütten des Gewerbevereins und auf dem Schulhof boten Hobbykünstler und Vereine aus den beiden Dörfern den Besuchern ihre Werk- und Bastelarbeiten wie Adventsgestecke, kunstgewerbliches aus Heu und andere weihnachtliche Produkte an. In den Hütten der GHS gab es außerdem „Selbstgemachtes“ aus der Küche, wie Marmeladen, Kekse, Konfekt und Säfte zu kaufen.
Die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Kutenhausen organisierte einen Wettbewerb, der mit dem aufgestellten Löschfahrzeug zu tun hatte. Es warteten tolle Preise auf die Gewinner vom letzten Jahr.
Freuen durfte man sich auch wieder auf die Kinderchöre und Tanzgruppen der Christkirche Todtenhausen unter der Leitung von Thomas Wirtz, Frauke Seele-Brandt und Regina Kruse-Mohrhoff. Die Schüler und Lehrer der Hauptschule stimmten musikalisch auf das Weihnachtsfest mit festlichen Liedern und Klavierstücken ein. Die Theater-AG zeigte etwas aus dem „Dschungelbuch“ und der Posaunenchor und die Gruppe „Voice“ gaben einen kleinen Eindruck ihres Könnens. Das Bühnenprogramm wurde in der Turnhalle der GHS präsentiert.
Der Weihnachtsmann hatte seinen Besuch an diesem Tag an der Hauptschule angekündigt. Wenn alles gut verläuft, hat er für die Kinder kleine Leckerein mitgebracht.
Der Reinerlös des Adventsmarktes des Gewerbevereins Todtenhausen/Kutenhausen wurde wieder für Projekte in den beiden Orten eingesetzt. Mit dem Erlös aus der Cafeteria möchte die GHS Sport- und Spielgeräte für den Ganztagsbetrieb anschaffen.



Fotosstrecke: Adventsmarkt 2010

 

Nikolaus-Turnier 2010

 

Nikolaustag mit Schülerinnen der GHS Todtenhausen

Nikolaus bringt Besuch aus Finnland mit / Rentiere im Bürgerbüro angemeldet
Minden (mt/mls). Eine Überraschung erlebten gestern die Mitarbeiter des Mindener Bürgerbüros, als sie Besuch vom Nikolaus Harald Steinmetz bekamen. Begleitet wurde er nicht nur von einer Schar Engel, auch sein Berufsgenosse Klaus-Albert Birkenkämper war mit zwei Rentieren angereist. Sie kämen extra aus Finnland, um den Tag in Minden zu verbringen, erklärte der Nikolaus. Nun galt es, die Gäste für die Aufenthaltsdauer bei der Stadt ordnungsgemäß anzumelden. Obwohl kein Formblatt für die Anmeldung von Rentieren vorhanden war, erhielten "Fatima" und "Rudolfo" eine Ausnahmegenehmigung, damit sie bleiben und den Kindern am Abend zusammen mit den beiden Nikoläusen eine Freude bereiten konnten. Dies "rentierte" sich für die Kleinen: Auf der Bühne des Weihnachtsmarktes hörten sich die Nikoläuse Gedichte und Lieder der Kinder an, die mit Geschenken belohnt wurden.


Fotos: Fotostrecke aus dem MT v. 07.12.2010

 

Erweiterungsgebäude am 18.11.2009 eingeweiht

RAP der Klasse 5  Einweihung des Erweiterungsgebäudes am 18.11.09

Vom Kochraum zur modernen Mensa
Feierliche Einweihung des Erweiterungsbaus der Ganztagshauptschule Todtenhausen / Gelungenes Rahmenprogramm
von ULRIKE MISSBACH
Minden-Todtenhausen (mt). Vor 60 Jahren war es ein kleiner Kochraum, in dem täglich warme Mahlzeiten für Schülerinnen und Schüler in Todtenhausen zubereitet wurden - heute verfügt die Schule über eine moderne Mensa.

Mit Rap-Theater begeisterten Schüler bei der Einweihung des Erweiterungsbaues der Hauptschule Todtenhausen.
Mit einem Festakt wurde gestern der rund 1,12 Millionen teure Erweiterungsbau für den offenen Ganztag der Hauptschule Todtenhausen feierlich eingeweiht. Neben der Mensa, die sogleich als Multifunktionsraum genutzt wird, verfügt der Neubau über vier neue Klassenzimmer mit angeschlossenen Nebenräumen sowie über einen Lehrerarbeitsraum. Damit steht nun dem offenen Ganztag der Schule, der bereits seit Sommer des vergangenen Jahres angeboten wird, nichts mehr im Wege.

"Die neuen Räumlichkeiten laden unsere Schülerinnen und Schüler zum Verweilen und Wohlfühlen ein, hier wird nicht nur gegessen, sondern auch geplaudert, getanzt und Theater gespielt", meinte Konrektorin Ria Urban.

Zu verdanken habe die Schule diese wichtige Erweiterung ihrem Schulleiter Udo Dressel, der sich bereits 2005 für einen erweiterten Ganztag an der Schule stark gemacht habe. Im Frühjahr 2006 wurde ein erster Antrag beim Land gestellt, der jedoch kurze Zeit später zurückgezogen werden musste, da die Stadt eine von drei Mindener Hauptschulen schließen wollte, und zunächst geklärt werden musste, wie es weiter geht.

Nachdem sich die Stadt im Dezember 2006 eindeutig für den Erhalt des Standortes Todtenhausen ausgesprochen hatte, stellte die Schule einen neuen Antrag beim Land, der - wenn auch inzwischen in einer etwas abgespeckter Form - bewilligt wurde. Bürgermeister Michael Buhre habe sich dann beim Schulträger dafür stark gemacht, dass weitere Mittel bewilligt wurden, erklärte Schulleiter Dressel, und so habe man bereits im Dezember des vergangenen Jahres den ersten Spatenstich tätigen können.

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres wurden die Mensa sowie die neuen Klassenräume in Betrieb genommen. "Heute besuchen unsere Schule Jugendliche aus dem gesamten Stadtgebiet sowie sogar vier Schüler aus Nachbarkommunen", freute sich Schulleiter Udo Dressel. Und für alle gebe es täglich eine warme Mahlzeit.

Vor 60 Jahren - von 1947 bis 1950 - habe es bereits schon einmal für alle Schüler eine warme Mahlzeit gegeben, erinnerte Dressel. Damals hätten die Amerikaner Lebensmittel geliefert, die von Frauen aus dem Dorf in einem Kochraum zubereitet wurden. "Während damals der Klassendurchschnitt zwischen 40 bis über 50 Schülerinnen und Schüler umfasste, setzen wir heute bewusst auf kleine, überschaubare Klassen", führte Schulleiter Dressel weiter aus.

"Ein gewaltiger Kraftakt"
Die 1,12 Millionen Euro seien gut angelegtes Geld, führte Bürgermeister Michael Buhre in seiner Ansprache aus. Das pädagogische Konzept der Schule überzeuge seit vielen Jahren. So sei die Schule in vielen Dingen ein wichtiger Vorreiter gewesen.

Der "erweiterte Ganztag" sei ein "gewaltiger Kraftakt", führte Schulrätin Claudia Blum aus, der nur dann erreicht werden könne, wenn das Lehrerkollegium die Schüler in den Mittelpunkt stelle. Das sei an der Hauptschule in vorbildlicher Weise gelungen.

Als "das Salz in der Suppe" bezeichnete Pastor Horst Fißmer die neue Mensa. Und damit dies auch künftig so bleibt, überreichte er symbolisch einen Salzstreuer sowie zur finanziellen Unterstützung ein "ostwestfälisches Flachgeschenk". Über den "tollen, neuen Raum" freute sich - stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler - Schulsprecherin Gülcin Yaman. Dennoch fehle noch einiges, so die Schülerin, deshalb sei die Schule auch künftig auf weitere finanzielle Zuwendungen angewiesen.

Für ein äußerst gelungenes Rahmenprogramm sorgten Fünftklässler mit einem Rap-Theater, die Klasse 8 b mit einem Sketch zum Thema "Pisa-Studie", die Schulband um Sängerin Nicole sowie die Vereinsgemeinschaft Todtenhausen mit ihrem Sketch "Die neue Mensa".

 

Diese Seite drucken





(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten  |  

Kontakt

  |  

Impressum

  |